Zukunftsnetz NRW

Spiel- und Übungsformen

Die hier vorgestellten Übungen, Spiele und Formationen sind alle praxiserprobt und so konzipiert, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler gleichzeitig üben können. Dadurch erhöht sich die Übungszeit und die Lernerfolge nehmen zu. Durch die Gliederung in die verschiedenen Lernziele, lassen sich schnell die richtigen Inhalte für jeden Unterricht finden.

Das Lernziel "Grundlegende Fertigkeiten" geht auf technische Fertigkeiten, wie Bremsen, Schalten und Kurven fahren ein. Auch koordinative Fähigkeiten wie Gleichgewicht und Reaktionsvermögen werden hier geschult. Das zweite Lernziel "Fahren in Gruppen" beinhaltet die klassischen Formationen für Fahrten in der Gruppe, sowie Übungen und Spiele zur Kommunikation und Kooperation. Das dritte Lernziel "Wettkämpfe und kreatives Gestalten" gibt die Möglichkeit, bereits fortgeschrittene Gruppen zu fordern und zu fördern. Der Blick über den Tellerrand der klassischen Radfahrausbildung lässt spannende und motivierende Stunden auf dem Rad entstehen.

Die Übungen und Spiele sind zusätzlich in Schwierigkeitslevel von 1 - 3 unterteilt, sodass für jede Lerngruppe schnell ein passendes Programm entsteht.  Sie helfen den Lehrkräften bei der Gefahrenbeurteilung, denn Sicherheit steht immer an erster Stelle. Anhand der vorgestellten Varianten lassen sich die meisten Spiele und Übungen in ihrer Anforderung noch weiter differenzieren.

Legende

  • Unterrichtsmethode
  • Level
  • Lernziel
  • Beschreibung
  • Organisation und Material
  • Varianten
  • Hinweise

 

 

Grundlegende Fertigkeiten

Die Grundlegenden Fertigkeiten Bremsen, Schalten und Kurvenfahren, sowie gute koordinative Fähigkeiten bilden die Basis des Radfahrens. Schülerinnen und Schüler, die ihr Fahrrad sicher beherrschen, sind besser in der Lage, sich auf den Straßenverkehr zu konzentrieren und in Gefahrensituationen angemessen zu reagieren. Die hier vorgestellten Übungen und Spiele lassen sich mit wenig Material- und Organisationsaufwand auf dem Schulhof oder Sportplatz durchführen.

 

Übung

1

Bremsen

Die SuS fahren zügig in einer Reihe, die Lehrkraft gibt plötzlich ein Signal und alle müssen so schnell es geht zum Stehen kommen.

Trommel, Flagge

Durch das Nutzen verschiedener Signale, wie z.B. Trommeln oder Flaggen werden verschiedene Sinneskanäle angesprochen.
Nur die Vorderrad- oder Hinterradbremse darf genutzt werden.

Die unterschiedliche Bremswirkung von Vorderrad- und Hinterradbremse sollte vorher thematisiert werden.

Übung

1

Schalten

Die SuS bekommen die Möglichkeit in einem begrenzten Raum alle ihre Gänge auszuprobieren und auf Funktion zu überprüfen.

Hütchen

Als Einstieg geeignet, da viele SuS ihre Gangschaltung selten nutzen und nicht sicher bedienen können.

Übung

1

Schalten

Die SuS üben das Anfahren aus einem leichten Gang mit mindestens zweimal hochschalten.

Alternativ zum Anfahren kann diese Übung auch an einem Anstieg durchgeführt werden.

Durch den Hinweis, möglichst lautlos zu schalten, soll erreicht werden, dass die SuS beim Schaltvorgang die Kurbel kurz entlasten, ohne jedoch aufzuhören zu treten.

Übung

1

Bremsen

Zwei SuS starten gleichzeitig und versuchen schnellstmöglich ins Ziel zu kommen. Auf dem Weg muss an mehreren Linien komplett gehalten werden.

Hütchen, Kreide

An den Linien kann in verschiedenen Formen gehalten werden: Fuß absetzen, absteigen, Fahrrad abstellen, kein Blockieren der Räder erlaubt, an jedem Stop eine kleine Aufgabe erledigen.
Diese Übung eignet sich auch als Staffel.

Übung

1

Schalten

Die SuS fahren in einem begrenzten Spielfeld kreuz und quer. Die Lehrkraft trommelt einen Rhythmus und die SuS passen ihre Trittfrequenz mit Hilfe der Gänge an diesen an.

Hütchen, Trommel

Tempo des Rhythmus variieren.

Übung

1

Bremsen, Reaktionsfähigkeit

Die Sus fahren durcheinander und müssen bei einem bestimmten Signal stoppen.

Hütchen, Trommel oder Musikbox

Die SuS dürfen beim Halten absteigen oder nicht absteigen und versuchen, auf der Stelle zu balancieren.
Wer sich noch als letztes bewegt, dreht eine Strafrunde oder erledigt eine kleine Aufgabe.

Spiele wie dieses sollten auf relativ engem Raum stattfinden, um hohe Geschwindigkeiten zu vermeiden. Das enge Durcheinanderfahren schult gleichzeitig das umsichtige Verhalten der SuS auf dem Fahrrad.

Übung

1

Kurven fahren

Die SuS üben das richtige und sichere Durchfahren von Kurven. Hierfür wird ein kreuzförmiger Parcours aufgebaut, der jeweils vier Rechts- und vier Linkskurven beinhaltet.

Kreide, Hütchen

Für sicherere Fahrerinnen und Fahrer kann der Parcours auf Zeit absolviert werden.

Das kurveninnere Pedal sollte in der Kurve oben sein und in den Kurven wird nicht getreten.

Übung

1

Koordination

Die SuS versuchen auf dem Rad unter einer Leine oder einem Band durchzufahren.

Flatterband, Leine, Springseil oder Ähnliches.

Die SuS dürfen während der Fahrt vom Rad absteigen und nur noch auf einem Pedal hocken.
Die Höhe des Hindernisses wird zunehmend verringert.

Trotz Helmpflicht empfiehlt sich ein Seil oder Band statt einer Latte, da die Geschwindigkeit höher ist als beim Limbo zu Fuß.

Spiel

1

Koordination

Ein Wettrennen genau umgekehrt: Wer braucht am längsten von Linie zu Linie? Absteigen ist natürlich nicht erlaubt.

Kreide

Das Rennen wird einhändig gefahren.

Übung

1

Koordination

Die SuS fahren in einem Spielfeld kreuz und quer. Bei Begegnung miteinander dürfen sie sich abklatschen.

Hütchen

Hände schütteln, auf die Schulter klopfen, beim Händeschütteln anhalten und gemeinsam die Balance halten.

Spiele wie dieses sollten auf relativ engem Raum stattfinden, um hohe Geschwindigkeiten zu vermeiden. Das enge Durcheinanderfahren schult gleichzeitig das umsichtige Verhalten der SuS auf dem Fahrrad.

Übung

2

Koordination

Die SuS fahren in Paaren hintereinander und der Hintere versucht vorsichtig, das Hinterrad des Vorderen mit seinem Vorderrad zu berühren.

Hütchen

Zu Beginn sollten feste Orte für den Reifenkuss festgelegt werden. So kann z.B. ein fester Rundkurs abgefahren werden und immer auf den Geraden kann der Reifenkuss geübt werden.

Übung

2

Bremsen

Die SuS fahren zügig auf eine markierte Linie zu zu. Hinter der Linie wird die Hinterradbremse kräftig gezogen, sodass das Hinterrad blockiert. Die SuS versuchen eine möglichst lange Bremsspur zu ziehen.

Kreide

Über Gewichtsverlagerung und Geschwindigkeit lässt sich die Länge der Bremsspur verändern.

Die unterschiedliche Bremswirkung von Vorderrad- und Hinterradbremse sollte vorher thematisiert werden und es muss sichergestellt werden, dass alle SuS die Bremsen sicher unterscheiden können.

Am besten durchzuführen auf Sand- oder Waldwegen. Asphalt sollte vorher nass gemacht werden, um ein übermäßiges Abnutzen der Reifen zu verhindern.

Übung

2

Koordination, Kommunikation

Die SuS finden sich in Paaren zusammen und bestimmen einen Blinden, der die Augen schließt. Der Blindenführer führt den Blinden anhand verschiedener Signale.

Zu Beginn mit einer Hand auf der Schulter dann auch nur noch akkustisch.

Die Augen sollten aus Sicherheitsgründen nicht verbunden, sondern nur freiwillig geschlossen werden.
Ein eindeutiges Stoppsignal sollte vereinbart werden.

Spiel

2

Bremsen und Schalten, Kurvenfahren, Koordination

Eine klassische Staffel, die verschiedene Aufgaben beinhalten kann. 

Hütchen, Kreide, Bälle usw.

Mögliche Inhalte sind: Slaloms, Stop and Go, Achten fahren, Spurbretter, Transport von Dingen etc. 

Spiel

2

Koordination

Zwei SuS fahren nebeneinander und versuchen sich durch gegenseitiges Abdrängen aus dem Korridor zu drängen. Für jedes Verlassen gibt es einen Minuspunkt. Für Absteigen ebenfalls. Im Ziel werden die Punkte addiert.

Kreide

Mit Kreide wird ein schmaler Korridor abgesteckt.
Es müssen klare Regeln festgelegt werden, was erlaubt ist und was nicht. Gegebenenfalls kann das Tempo beschränkt werden (leichter Gang).

Spiel

3

Koordination

Die SuS fahren mit etwas Schwung auf ein Rollbrett zu, welches so groß ist, dass ein Rad des Fahrrads darauf stehen kann. Sobald das Hinterrad auf dem Brett ist,wird die Hinterradbremse gezogen, sodass das Hinterrad blockiert. Das Brett setzt sich nun in Bewegung und die SuS surfen mit dem Hinterrad ein Stück.

Rollbrett, am besten mit starren Rollen

Das Spiel kann auch mit dem Vorderrad durchgeführt werden, das ist allerdings sehr schwer.

Es sollte immer eine Sicherheitsstellung gegeben werden, da dieses Spiel das Gleichgewicht der SuS sehr fordert und es leicht zu Stürzen kommen kann.
Um auf das Brett aufzufahren, eignet sich eine kleine Rampe oder ein Bordstein.

Fahren in Gruppen

Das sichere Fahren in Gruppen ist ein wichtiges Lernziel in der Sekundarstufe I. Es eröffnet vielfältige Möglichkeiten, Ausflüge, Sportstunden und Klassenfahrten zu gestalten. Schülerinnen und Schüler werden ermutigt und bekommen das nötige Wissen an die Hand, auch außerhalb der Schule Aktivitäten mit dem Fahrrad durchzuführen.
In Gruppen im Straßenverkehr fahren fordert neben dem sicheren Beherrschen des Fahrrads auch das Kennen der Straßenverkehrsordnung. Hierzu steht eine Präsentation zur Verfügung, mit der die wichtigsten Verkehrsregeln erlernt werden können. Ebenso sollten vor einer Ausfahrt mit dem Rad die Regeln und Kommandos für das Fahren in Gruppen festgelegt und gemeinsam geübt werden.

 

Spiel

1

Verhalten in der Gruppe

Das Spiel ist eine Variante des bekannten Spiels "Kommando Pimperle". Die SuS fahren in einem definierten Spielfeld kreuz und quer durcheinander. Die Lehrkraft ruft die bekannten Kommandos des Gruppenfahrens (langsam, abbiegen, Hindernis rechts etc.) und die SuS zeigen das entsprechende Handzeichen. Vor jedem Ruf wird "Kommando" gesagt. Sobald das "Kommando" weggelassen wird, dürfen die SuS das Kommando nicht mehr ausführen. Wer es dennoch tut, dreht eine Strafrunde.

Die Strafrunde kann beliebig variiert werden. Es können dort kleine Aufgaben wie z.B. einhändiges Fahren gestellt werden.

Die Strafrunde soll weniger eine Bestrafung darstellen, als vielmehr eine Beschäftigung und Bewegungsalternative.

Spiel

1

Verhalten in der Gruppe

Das Spiel wird in Paaren gespielt. Ein Partner ist der Einkaufswagen und bekommt einen Eimer/Fahrradkorb zu halten. Der andere Partner hat die Aufgabe, zu Fuß eine vorgegebene Anzahl an Gegenständen (z.B. Tennisbälle) von einem vorher festgelegten Ort zu holen und in den Einkaufswagen zu legen. Der Einkaufswagen darf allerdings nicht treten und nicht umfallen, sondern muss vom Einkäufer in Schwung gehalten werden.

Tennisbälle oder ähnliche Gegenstände, Eimer oder Fahrradkorb.

Das Feld, in dem sich der Einkaufswagen aufhält, ist abzugrenzen. Die Gegenstände sind an einem Platz außerhalb des abgegrenzten Feldes zu holen.

Formation

2

Fahren in der Einerreihe

Die SuS fahren einzeln hintereinander.

Im Straßenverkehr ist die Einerreihe bei Gruppen unter 16 Personen die vorgeschriebene Formation. Sie eignet sich gut bei engen Wegen und Straßen.Zu beachten ist, dass die Gruppe unter Umständen sehr lang wird. Das muss bei Kreuzungen, Ampeln und anderen Verkehrssituationen beachtet werden. Die leistungsschwachen SuS sollten an vorderer Stelle fahren und ein ausreichender Sicherheitsabstand ist einzuhalten (ca. eine Radlänge). Außerdem müssen vorab Regeln besprochen und festgelegt werden für das Verhalten in Situationen, in denen die Gruppe z.B. an Ampeln getrennt wird.

Formation

2

Fahren in der Zweierrreihe

Die SuS fahren zu zweit nebeneinander. Die Paare fahren möglichst dicht (auf Sicherheitsabstand achten!) hintereinander, sodass sich ein kompakter Verband bildet.

Die Zweierreihe ist im Straßenverkehr erst ab 16 Personen zulässig. Sie eignet sich gut für die meisten Verkehrssituationen, da die Gruppe relativ kompakt bleibt, ohne zu viel Platz zu beanspruchen.Es gilt auf genügend breite Wege und Straßen zu achten sowie einen ausreichenden Sicherheitsabstand einzuhalten (ca. eine Radlänge). Die leistungsschwachen SuS sollten an vorderer Stelle fahren.

Formation

2

Formation Warteschleife

An Treffpunkten mit genügend Platz, z.B. Waldwegkreuzungen, fährt die Gruppe bei Ankunft langsam große Kreise, bis auch die Letzten wieder Anschluss gefunden haben. Dann fährt die erste Person weiter und die Gruppe folgt.

Die Formation Warteschleife ist gut geeignet für verkehrsfreie Zonen (Wald- und Feldwege), um die Gruppe in Bewegung zu halten und ein schnelles Weiterkommen zu ermöglichen.

Formation

2

Formation Spirale 

Die SuS fahren in der Einerreihe einen großen Kreis. Der Vorderste bricht nach innen aus und lässt den Kreis langsam immer enger werden, sodass eine Spirale entsteht. Irgendwann wird die Spirale so eng, dass die Gruppe zum Stehen kommt.

Die Spirale ist gut geeignet als Organisationsform und Ritual, um die Klasse um die Lehrkraft zu versammeln. 

Formation

3

Fahren in Kleingruppen

Die SuS fahren in definierten Kleingruppen von ca. 4-6 Personen. Innerhalb der Gruppen kann situationsangepasst Einer- oder Zweierreihe gefahren werden.

Das Fahren in Kleingruppen ist gut geeignet für Ausflüge mit älteren SuS, die bestimmte Teilstrecken selbständig bewältigen können. Es können hierbei bestimmte Treffpunkte vereinbart und Kleingruppenverantwortliche bestimmt werden. Die Gruppeneinteilung kann nach verschiedenen Kriterien erfolgen, z.B. nach Leistungsniveau.

Wettkämpfe und kreatives Gestalten

Sowohl die grundlegenden Fertigkeiten des Radfahrens als auch das Verhalten in der Gruppe können am besten spielerisch durch kleine Wettkämpfe und verschiedene Spielformen erlernt werden. Ebenso sollte im Rahmen des Fahrradunterrichts das kreative Gestalten der Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Die dargestellten Spiele stärken den Teamgeist und die gegenseitige Unterstützung innerhalb der Gruppe.

 

Spiel

1

Radfahren und Lernen verknüpfen

Die SuS bekommen ein Arbeitsblatt mit kleinen Denkaufgaben. Nach Lesen der Aufgabe muss eine festgelegte Runde mit dem Rad gefahren werden, bevor die Lösung eingetragen wird. 

Arbeitsblatt mit kleinen Aufgaben, Hütchen

Die Aufgaben können aus beliebigen Fächern sein. Das Spiel kann auch als Form des kooperativen Lernens zu zweit durchgeführt werden.

Das Spiel sollte nicht als Zeitwettkampf gestaltet sein.

Spiel

2

Koordination

Zwei Teams spielen in einem abgesteckten Spielfeld gegeneinander. Ziel ist es, innerhalb des Teams einen Ball fünf Mal zu passen, ohne dass er den Boden berührt. 

Weicher Softball, Hütchen, Leibchen

Die Anzahl der Pässe kann variiert werden. 

Vor Beginn des Spiels sollten klare Regeln für den Ballbesitzwechsel festgelegt werden.

Spiel

2

 Koordination, Schnelligkeit

Es wird ein Rundkurs abgesteckt, der einige Male absolviert werden muss. Zusätzlich dazu gibt es eine Zielwurfstation, an der mit Tennisbällen, Tannenzapfen etc. ein Ziel getroffen werden muss. Die Zahl der versuche wird festgelegt. Für jeden missglückten Versuch wird eine kleine Strafrunde oder Strafaufgabe erfüllt. Gewonnen hat der Erste im Ziel bzw. der, mit der schnellsten Zeit. 

Bälle, Eimer oder andere Ziele, Hütchen

Der Biathlon Kann auch als Teamstaffel gespielt werden.

Spiel

2

Teamarbeit

In Teams werden gemeinsam Runden gelaufen bzw. gefahren. Es stehen jedem Team weniger Räder als Mitglieder zur Verfügung, sodass ein Abwechseln erforderlich ist. 

Hütchen

Die Anzahl der Räder kann variiert werden.

Spiel

2

Teamarbeit, Taktik

Die Gruppe wird in zwei Teams eingeteilt. Ein Parcours wird aufgebaut, an dessen Ende ein Vier-Gewinnt-Spiel steht. Immer zwei SuS durchfahren den Staffelparcours und spielen für ihr Team einen Zug des Spiels. Das Team, dass zuerst vier Steine in einer Reihe hat, gewinnt.

Vier-Gewinnt-Spiel, alternativ mit Arbeitsblatt "Vier gewinnt" oder mit Kreide und Hütchen

Es kann jedes beliebige Spiel gewählt werden, welches gut zu zweit spielbar ist. Auch der Staffelparcours kann beliebig gestaltet sein.

Spiel

3

Koordination, Teamarbeit

Die SuS fahren in einem kleinen abgesteckten Feld mit dem Fahrrad und spielen Fußball nach normalen Regeln.

Kleine Tore und ein kleines Spielfeld, Hütchen

Tore, die mit dem Vorderrad geschossen werden, zählen drei Punkte. Der Torwart darf nur mit dem Fahrrad halten. So entwickelt sich das Spiel mehr in Richtung Radball. 

Durch ein kleines Feld oder einen leichten Gang kann die Geschwindigkeit begrenzt werden.

Formation

1-3

Kreativität, Teamarbeit

Die Klasse wird in vier Gruppen unterteilt. Die Gruppen bekommen ein Arbeitsblatt auf dem verschiedene Formationen dargestellt sind. Sie sollen diese ausprobieren und gerne auch verändern. Die einzelnen Gruppen nehmen zwei Formationen ihrer Wahl und fügen diese zusammen. Zwei Gruppen kommen zusammen und fügen ihre Choreographien zu einer Großen zusammen. Dazu gehört ein Übergang und evtl. noch ein neues Abschlusselement.  Die beiden Gruppen präsentieren in einer kleinen Aufführung ihre eigene Choreographie.

Arbeitsblatt, ausreichend Platz

Choreographie "Fahrrad": die SuS versuchen mit Hilfe Ihrer Fahrräder ein Fahrrad nachzustellen.

Die von der Lehrkraft vorgegebenen Formationen dienen nur als Impuls. Wenn die SuS andere Formationen ausprobieren möchten, ist das ausdrücklich erwünscht. 

SuS: Schülerinnen und Schüler